{"id":14010,"date":"2021-03-23T08:43:50","date_gmt":"2021-03-23T07:43:50","guid":{"rendered":"https:\/\/mwehle.eu\/wp\/?p=14010"},"modified":"2021-03-23T18:05:04","modified_gmt":"2021-03-23T17:05:04","slug":"ende-des-honeymoons","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wehle.ee\/wp\/?p=14010","title":{"rendered":"Ende des Honeymoons"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/antony-blinken-bei-der-nato-ende-des-honeymoons-a-ca3ff4fe-d6ca-4faf-8aa8-a0e20d6011c5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Zum ersten Mal trifft US-Au\u00dfenminister Blinken seine Nato-Kollegen. Deren erste Euphorie \u00fcber die neue Regierung ist verflogen \u2013 die Verb\u00fcndeten sind irritiert \u00fcber die j\u00fcngsten <span class=\"\" style=\"white-space: nowrap;\">US-Alleing\u00e4nge<\/span> in Afghanistan.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00c4rger unter den europ\u00e4ischen Alliierten sorgt vor allem das unabgesprochene Vorgehen in\u00a0Afghanistan.<\/p>\n<p>Es begann damit, dass Blinken einen Brief an den afghanischen Pr\u00e4sidenten Aschraf Ghani schickte, mit dem sich die US-Regierung von dem bisherigen Friedensprozess mit den\u00a0Taliban distanzierte. Darin forderte Blinken die \u00bbdringende F\u00fchrung\u00ab des afghanischen Pr\u00e4sidenten ein und bat darum, \u00bbdie Dringlichkeit meines Tons zu verstehen\u00ab.<\/p>\n<p>Der Brief wurde nicht nur von der Regierung in Kabul als Drohung und Diktat aufgefasst, sondern auch von den L\u00e4ndern, die seit Monaten versuchen, unter dem Druck der trumpschen Abzugsdrohungen eine innerafghanische Friedensregelung zu vermitteln, darunter Deutschland und das Emirat Katar, das die Friedensgespr\u00e4che bislang in der Hauptstadt Doha beherbergte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u2026<\/p>\n<p>In Berlin ist man ver\u00e4rgert, immerhin stellt Deutschland das zweitgr\u00f6\u00dfte Truppenkontingent.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u2026<\/p>\n<p>Auch andere Europ\u00e4er sind ver\u00e4rgert, niemand gibt mehr Geld f\u00fcr den Aufbau der Zivilgesellschaft in Afghanistan als die EU-Partner. \u00bbDie j\u00fcngsten <span class=\"\" style=\"white-space: nowrap;\">US-Ank\u00fcndigungen<\/span> f\u00fcr Afghanistan sind \u00e4rgerlich und konterkarieren die bisherigen Friedensgespr\u00e4che\u00ab, kritisiert\u00a0Nils Schmid, au\u00dfenpolitischer Sprecher der\u00a0SPD\u00a0im Bundestag.<\/p>\n<p>Der bisherige Doha-Prozess lege Wert auf die Beteiligung der afghanischen Zivilgesellschaft, so Schmid. Im Gegensatz dazu setze die von den Amerikanern vorgeschlagene Konferenz in der T\u00fcrkei einseitig auf die Gro\u00dfm\u00e4chte. \u00bbDas ist ein R\u00fcckfall in die klassische Machtpolitik\u00ab, sagt Schmid. \u00bbIch hoffe, dass sich der <span class=\"\" style=\"white-space: nowrap;\">US-Au\u00dfenminister<\/span> in Br\u00fcssel offen f\u00fcr die Argumente der Europ\u00e4er zeigt.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p>Well that was certainly fast.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spiegel: Zum ersten Mal trifft US-Au\u00dfenminister Blinken seine Nato-Kollegen. 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