Das Öl-Imperium schlägt zurück

Berliner Zeitung:

Explosionen in Caracas, Kampfjets über der venezolanischen Kapitale: Zur Stunde überschlagen sich die Meldungen. Der Krieg der USA und ihrer Verbündeten um Venezuela hat begonnen. Besser gesagt: der Krieg um die Reichtümer des südamerikanischen Landes.

Seit dem Ende der venezolanischen Zweiparteienherrschaft zwischen Christdemokraten (COPEI) und Sozialdemokraten (AD) im Jahr 1999 – eine Folge der antikommunistischen Containment-Strategie der USA im Kalten Krieg – verfolgen die USA eine bemerkenswert konsistente Strategie: die Wiedererlangung der Kontrolle über Venezuelas Ölreserven – die Größten der Welt mit geschätzten 300 Milliarden Barrel. Was als verdeckte Einflussnahme begann, eskalierte unter Trump zu offenen Besitzansprüchen auf „gestohlenes“ Öl.

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